Den Verkauf der eigenen Immobilie selbst in die Hand zu nehmen, kann viel Geld sparen. Doch wer ohne Erfahrung vorgeht, riskiert teure Fehler.
Den Angebotspreis falsch ansetzen
Der häufigste Fehler ist ein unrealistischer Preis. Zu hoch angesetzt, schreckt er Interessenten ab und die Immobilie „verbrennt" am Markt. Zu niedrig, und Sie verschenken bares Geld.
Fehlende oder unvollständige Unterlagen
Käufer und Banken benötigen zahlreiche Dokumente. Fehlende Unterlagen verzögern den Verkauf oder führen zum Abbruch.
- Grundbuchauszug – aktuell, nicht älter als 3 Monate
- Energieausweis – gesetzliche Pflicht seit 2014
- Flurkarte und Baulastenverzeichnis
- Wohnflächenberechnung und Grundrisse
- Nebenkostenabrechnung der letzten 3 Jahre
Schlechte Präsentation
Erste Eindrücke zählen. Professionelle Fotos, ein ansprechendes Exposé und eventuell Home-Staging können den Verkaufspreis deutlich steigern.
Emotionen statt Fakten
Viele Eigentümer verbinden persönliche Erinnerungen mit ihrer Immobilie und setzen den Wert zu hoch an. Ein unabhängiges Gutachten schafft eine objektive Grundlage für die Verhandlung.
Verhandlungsfehler beim Notartermin
Der Kaufvertrag muss sorgfältig geprüft werden. Unklare Formulierungen zu Mängeln, Übergabeterminen oder Zahlungsmodalitäten können teuer werden.
Auch wenn Sie keinen Makler beauftragen, sollten Sie nicht auf eine professionelle Wertermittlung verzichten. Als DEKRA-zertifizierte Sachverständige liefere ich Ihnen eine fundierte Grundlage für einen erfolgreichen Verkauf – unabhängig und transparent.
Autorin
Elda Dallmeyer
DEKRA-zertifizierte Immobiliensachverständige mit über 16 Jahren Erfahrung in der Immobilienbranche.